GESCHICHTE

 Die Vision der Eigentümer

Jacob und Elisheva Damkani sind die Eigentümer von Hotel Gilgal, welche es sich zum Ziel machten, ein einzigartiges Hotel in Tel Aviv zu schaffen, ein Hotel mit familiärer, liebevoller und friedlicher Atmosphäre, ein weltoffener Schnittpunkt für Touristen und Geschäftsleute aus aller Welt, welche friedliche Ferien erleben und auf Tuchfühlung mit der Kultur gehen wollten, während sie sich entspannen, arbeiten, das Land bereisen, beten oder studieren.

12 große Steine – eine Erinnerung
12 große Steine zieren den Eingang des Hotels. Sie erinnern an die 12 Steine, die Josua neben dem Jordan Fluss errichtete, um der Ereignisse in Gilgal zu gedenken, die Teil der reichen Geschichte des Volkes Israel sind.

"Darum wird jener Ort Gilgal genannt bis zu diesem Tag"
Das Hotel wurde 2008 erbaut und „Gilgal" genannt, was so viel heißt wie "Hinweggerollt". Dies geschah im Andenken an den Ort in der Bibel, an dem das jüdische Volk kurz vor Einzug in das Verheißene Land den Jordan Fluss überquerte. Es wird im Buch Josua 5:9 wiedergegeben: "Und der Herr sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt! Darum wird jener Ort Gilgal genannt bis zu diesem Tag." Die historische Stätte Gilgal befindet sich östlich von Jericho.

Ort der Einheit
Gilgal ist der Ort, an dem Josua das Volk Israel versammelte und vereinigte, bevor sie das Land einnahmen. In gleicher Weise wollen wir das Hotel Gilgal für jeden unserer Gäste zu einem Ort der Einheit machen, woraufhin sie hinausgehen können, um die Schönheit Israels zu erkunden, mehr über die Geschichte und Kultur zu erfahren und die Menschen kennenzulernen.

Kunst im Gilgal
Das Hotel stellt Kunst von Baruch Maayan aus, welche durch die biblischen Geschichten der Patriarchen Israels inspiriert wurde.

Familiengeschichte
Die Familiengeschichte der Inhaber des Hotels

Historische Stätten in der Nähe
Die Altstadt Jaffas ist nur 20 Minuten entfernt und reich an Geschichte und Kultur. Dieser Ort ist absolut sehenswert und jeder muss sie gesehen haben.

 

FAMILIENGESCHICHTE

Elisheva, die Inhaberin, kommt aus der Conrad Schick Familie, welche Ende des 19.Jahrhunders in Jerusalem lebte und dort einen tiefgreifenden Einfluss hatte.

Conrad Schick
Conrad Schick wurde 1822 in Bitz, Deutschland, geboren. Seine Familie war arm und Schick war sehr schmächtig, als er geboren wurde. Der Familienarzt legte es der Mutter nahe, nicht zu viel Essen an ihn zu `verschwenden`, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso nicht überleben würde. Trotz dieser dunklen Prognose wuchs er auf und studierte in Korntal, heiratete und zog im Alter von 24 Jahren nach Jerusalem.

Jerusalems Architekt
Schick wurde im 19. Jahrhundert bekannt als Jerusalems Stadtarchitekt, Experte für viele große, archeologische Projekte und Author hunderter Artikel über Palästina, wie es zu dieser Zeit noch hieß.

Conrad Schicks Modelle

Conrad Schick ist auch als Erbauer vieler akribischer Modelle bekannt, vor allem von der Grabeskirche und dem Tempelberg (or Haram Al Sharif) in Jerusalem. Sein wichtigstes und detailreichstes – jedoch fast vergessenes Modell – ist das Replikat des Tempelberges.

1872 wurde Schick als einem der wenigen Menschen aus dem Westen erlaubt, die unterirdischen Stätten unter dem Islamischen Schrein der heiligen Straße zu erforschen und er bildete das in Miniatur nach, was er unter der Erdoberfläche gesehen hatte. An diesem Berg wurde bis heute keine bedeutende archäologische Ausgrabung durchgeführt. Er ist von Muslimen aufgrund der damit verbundenen religiösen Bedeutung als prächtiges Heiligtum bekannt. Die Gegenden, die Schick besuchte, sind heute Besuchern nicht mehr zugänglich, was sein Modell umso interessanter macht. Das Modell kann im Museum der Christ Church in Jerusalem angesehen werden.

Beit Tavor
Das Haus, welches er als sein eigenes Wohnhaus errichtete, nannte er "Beit Tavor – Haus Tabor". Es ist in der HaNeviim Straße 58 in Jerusalem gelegen, der Straße der Propheten. Viele sagen, es sei eines der schönsten Gebäude in Jerusalem.